Selbstgemachte Müsliriegel

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Nächste Woche geht die Uni wieder los! Wer kann das genau so wenig erwarten wie ich? Und nein, in diesen Worten könnt ihr keinen Sarkasmus heraushören. Ich freue mich wirklich, dass endlich wieder alle Studenten und alle meine Freunde hier in Graz eintrudeln – die Stadt (vor allem der Bereich rund um die Universität) ist nur wirklich mit Leben erfüllt, wenn die Studenten wieder aus den Ferien zurück sind.

Passend zum Unistart bekommt ihr also von mir ein Rezept für selbstgemachte Müsliriegel, die sich perfekt als Snack zwischen den Vorlesungen oder als Energieschub für lange Seminarnachmittage eignen. Es ist nämlich gar nicht so schwierig Müsliriegel selbst herzustellen: Natürlich ist ein bisschen Arbeit und Patzerei damit verbunden, aber das Ergebnis wird euch umhauen. Ich habe meine Riegel übrigens bei meiner Famulatur (was nichts anderes als ein Praktikum im Krankenhaus ist) an die Stationsärztinnen verteilt und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie produktiv(er) unser Vormittag wurde 🙂

Aus diesem Rezept entstehen ungefähr 15 Riegel – also theoretisch genug für ein paar Tage. Seit ich weiß (oder besser nicht weiß) was alles in solchen gekauften Riegeln versteckt sein kann, mache ich sie am liebsten einfach selber. So kann man selbst entscheiden, welche Nüsse und Früchte man verwendet und nach Lust uns Laune eigene Kombinationen ausprobieren.Wie bei so vielen unserer Rezepte handelt es sich hierbei um ein Basisrezept. Ihr könnt also die Zutaten ganz nach euren Vorlieben austauschen. Dennoch sollt ihr euch an die Mengenangaben halten, da es ansonsten sein kann, dass der Riegel sehr bröselig wird und mehr zum Knuspermüsli wird.

Tipp: Nehmt am besten gleich ein paar Riegel mit an die Uni und verwendet sie strategisch sinnvoll – ihr werdet sehen wie schnell ihr neue Leute kennen lernen werdet!

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Selbstgemachte Müsliriegel (Basisrezept)
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten 
reicht für 1/2 Blech (ca. 15 Stück)

Das brauchst du dafür:

50 g Butter
80 g Honig
40 g Zucker
40 g  Birkenzucker (Xylit – kann aber auch durch Zucker ausgetauscht werden)
150 g Haferflocken
50 g gepoppter Amaranth
150 g getrocknete Beeren/Nüsse (Cranberries, Mandeln, Haselnüsse, Goji-Beeren – auch fertige Mischungen eigenen sich prima, es sollte nur darauf geachtete werden, dass die Zutaten zuvor grob gehackt werden)
20 g Chiasamen
30 g Kokosflocken

Und je nach Belieben: Zimt, Vanille oder Ingwer

Und so wird’s gemacht: 

  1. Als erstes stellt ihr die Butter gemeinsam mit dem Zucker, dem Honig und dem Xylit in einem kleinen Topf auf und lässt diese Mischung für ca. 3 Minuten köcheln.
  2. Alle restlichen (trockenen) Zutaten vermischt ihr gut und gießt die aufgekochte Butter-Zucker-Mischung darüber . Nach dem Vermischen soll eine klebrige Mischung entstehen.
  3. Diese Mischung gebt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (entweder ihr verwendet ein kleineres Backblech oder verwendet nur die Hälfte des Bleches), da die Masse nur für ein halbes Backblech ausgelegt ist. Nun gebt ihr ein zweites Blatt Backpapier auf die Masse und rollt alles mit einem Nudelholz glatt.
  4. Im Backrohr brauchen die Riegel bei 150 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten. Lasst die Riegel vor dem schneiden auskühlen, da sie ansonsten zerbröseln könnten.

Ich habe die Riegel im Anschluss in Backpapier gerollt, da sie sich so am einfachsten transportieren lassen und man seine Portionsgrößen so ein wenig besser unter Kontrolle hat. Denn vergessen darf man auch nicht, dass (obwohl es sich um total gesunde Zutaten handelt) der Riegel recht energiereich ist. Er eignet sich daher am besten als Snack vor oder zwischen dem Sport. Aber dennoch soll’s bei einem Riegel bleiben und ihr nicht gleich das ganze Blech verspeisen.

 

Habt ihr selbst schon einmal Müsliriegel gemacht? Wie gefällt euch denn mein Rezept?Ich bin gerade am herumexperimentieren und probiere neue Kreationen aus: meine derzeitigen Favoriten sind Marille-Kürbiskern, Dattel-Mandel und Kokos-Cranberry. Was sind eure liebsten Müsliriegel-Kombinationen? 

(c) SEROTONINFABRIK
Text & Fotos: Elisabeth

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Harald sagt:

    Hi Elisabeth, tolles Rezept, aber warum benutzt du Zucker und Xylit und nicht einfach nur Xylit?

    Gefällt mir

    1. Hallo Harald!
      Der Zucker fördert die Bindung durch seine Karamellisierung, dadurch werden die Riegel nicht bröselig. Der Xylit hingegen kann auf Wunsch weggelassen werden.
      Wir freuen uns dass dir unser Rezept gefällt 🙂

      Gefällt 1 Person

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