Elisabeth’s Bircher Müsli

Wer uns beide kennt, weiß wie sehr wir Frühstück lieben. Bei der Frage „Breakfast all day oder Dinner für immer?“ brauche ich gar nicht erst zu überlegen. Meine ganz klare Antwort: FRÜHSTÜCK!

Egal ob Müsli, Eier oder das klassische österreichische Frühstück, ich liebe es meinen Start in den Tag richtig auszukosten. Unter der Woche habe ich meistens nicht ganz so viel Zeit, mein Frühstück muss also recht schnell zuzubereiten, aber dennoch lecker sein. Daher liebe ich Müslis, die man am Abend vorbereitet und früh am Morgen gleich, ohne viel Arbeit, verschmausen kann.

Und nein, mein Frühstück sieht nicht immer so aus wie hier auf diesen Fotos – die sind ganz entspannt am Sonntag Vormittag im Rahmen eines gemütlichen Bruchs entstanden. Denn wie gesagt, dieses Bircher Müsli wird relaxed am Abend zuvor zubereitet und ist daher perfekt als süße, gut vorzubereitende Leckerei auch zum Brunchen am Sonntag geeignet.

Habt ihr gewusst, dass das Bircher Müsli eigentlich eine Schweizer Erfindung ist? Das Rezept wurde nämlich um 1900 vom Schweizer Arzt Max Bircher-Brenner entwickelt. Er nannte es „d Spys“, was so viel wie „die Speise“ auf schweizerdeutsch heißt und servierte es seinen Patienten als leicht bekömmliche Mahlzeit als gut verdauliches Abendessen serviert (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCsli).

Aber genug mit dem ganzen Fachgesimpel hier kommt endlich das Rezept:

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Birchermüsli
Rezept für 4-6 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten (exklusive einer Nacht Ruhepause)

Das braucht man dafür:

150 g kernige Haferflocken
350 ml Milch
50 ml Apfelsaft
3 EL Zitronensaft
1 Apfel
2-3 EL Honig
350 g Joghurt

Und noch: frisches Obst, Tockenfrüchte und Nüsse als Topping ganz nach Geschmack – bei mir gab’s Äpfel, Kiwi, Rosinen und Walnüsse.

So wird’s gemacht:

  1. In einer großen Schüssel rührt ihr die Haferflocken, die Milch, den Apfelsaft und den Zitronensaft zusammen, deckt das Ganze anschließend luftdicht ab und lässt das Müsli über Nacht im Kühlschrank ziehen.
  2. Am darauffolgenden Morgen reibt ihr einen Apfel (mit oder ohne Schale, wie ihr es lieber mögt) und mischt die Apfelraspel gemeinsam mit dem Joghurt und dem Honig unter das Müsli. Es soll dann eine schöne cremige Konsistenz haben.
  3. Nun müsst ihr das Müsli nur noch portionieren und nach Lust und Laune dekorieren.

Das originale Rezept besteht übrigens aus Haferflocken, Äpfel, Zitronensaft, Nüssen und gezuckerter Kondensmilch. Ich habe die Kondensmilch ganz einfach durch Milch und Joghurt ausgetauscht und mit Honig und Zitronensaft verfeinert.

Das ist übrigens ein Rezept bei dem man ganz einfach kreativ sein kann: Wie wäre es zum Beispiel, wenn ihr einfach einmal mit Kokosmilch und Ananas einen karibischen Traum zaubert?

Ich liebe das Rezept im Übrigen im Sommer wie Winter. Im Sommer esse ich es gerne mit frischem Obst wie Pfirsichen oder Kirschen und im Winter stärken mich eine Extraportion Nüsse und Trockenfrüchte. Wie habt ihr euer Müsli am liebsten und was sind eure Favoriten beim Topping?

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in den Tag mit meiner Variation des Bircher-Müslis.

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(c) SEROTONINFABRIK
Text, Rezept & Fotos: Elisabeth

 

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